Dieser Bericht handelt von der Tour: Wandern in Kappadokien 🗓 10–20. Mai 2011
Unsere gesamte Gruppe versammelte sich lange vor dem Abflug am kleinen, engen Flughafen Zhulyany. Als ich nach Antalya flog, blickte ich mit Freude auf die schneebedeckten Berge und malerischen Landschaften und freute mich auf eine außergewöhnliche Reise. Das Wetter war klar und sonnig. Und das Meer ist einladend, strahlend blau.
Bereits in Antalya wurden wir von unseren Guides Sasha und Kirill empfangen. Unsere große Gruppe ging mit Sasha die Standardroute entlang, und die zweite, kleinere Gruppe ging mit Kirill die experimentelle Route (einen weiteren Teil des Lykischen Weges) entlang. Basierend auf den Ergebnissen einer kleinen Abstimmung wurden Anpassungen an der Route vorgenommen und eine Reise nach Kappadokien hinzugefügt.
Am ersten Tag freute ich mich über das Canyoning mit der Besichtigung einer Höhle, eines Wasserfalls und eines riesigen, festsitzenden Steins, der über meinem Kopf hing. Am Abend folgte ein schwieriger Aufstieg und der erste Stopp an einem Fluss in einem wunderschönen Kiefernwald.
Generell war jeder Tag der Wanderung ein wahres Paradies für einen Hobbyfotografen. Mal weiße Steine und ein flinker Fluss, mal ein Kiefernwald, mal Zedern, mal ferne Bergflächen, Nebel, mal Blumenrasen, mal riesige Bäume, mal Bewohner.
Zweite Übernachtung neben der genuesischen Festung, einem alten riesigen Baum und einer mächtigen Quelle (der schnellste Geschirrspüler:-))
Und was für ein sagenhaft schöner Ort war der Sattel unseres Olymp!!! „Natürlicher Steingarten“, ein Zedernwald mit Nebeln, seine Schönheit übertraf alles, was ich bisher gesehen hatte. Und hier im Hirtenhaus verbrachten wir die Nacht, trockneten nach einem regnerischen Tag ab und saßen lange am türkischen Ofen.
Als wir am Morgen den Tahtali (Olymp) bestiegen, waren wir von dichtem Nebel umgeben. Es war leicht, sich zu verirren, aber wir hielten alle mit unserem selbstbewussten und sachkundigen Führer zusammen. Der Aufstieg wurde oben mit Tee gefeiert.
Nach dem Aufstieg folgte ein langer Abstieg über die Felsen, woraufhin meine Knie leicht zu schmerzen begannen.
Am nächsten Tag – HURRA! O majestätisches Meer mit Zitrusduft! Neben leckeren Orangen habe ich zum ersten Mal auch Mules (lecker) probiert.
Am nächsten Tag spazierten wir am Meer entlang, entlang kleiner Hügel mit Blick auf malerische Buchten. Und wie viele Lebewesen gibt es – Heuschrecken, Eidechsen und oh... Horror! ... mein Mann und ich sind einer großen grauen Giftschlange begegnet. Wir blieben stehen und sie kroch friedlich über unseren Weg. Sie trauten sich nicht, ein Foto zu machen.
Der Parkplatz lag in einer Angelbucht mit einer lokal wichtigen Bettelgans.
Am Morgen passierte etwas Schlimmes – ein kleiner gelber Skorpion kroch in Igors Rucksack und biss ihn an der Verbrennung, während er sich fertig machte. Der Biss eines solchen Skorpions ist nicht gefährlich und erfordert keine ärztliche Behandlung, aber 12 Stunden schmerzende Schmerzen sind garantiert. Am späten Abend erreichten wir den Busbahnhof, um den Nachtbus nach... Kappadokien in Göreme zu nehmen.
Kappadokien ist einer der interessantesten Orte in der Türkei!!! Kappadokien ist eine äußerst interessante Landschaft vulkanischen Ursprungs mit unterirdischen Städten, die im 1. Jahrtausend v. Chr. entstanden sind. e. und riesige Höhlenklöster aus der Zeit der frühen Christen.
Während der drei Tage, die wir dort verbrachten, besuchten wir die Täler der Steinsäulen, eine Burg, eine mehrstöckige unterirdische Stadt, eine Felsenkirche und den berühmten zweistufigen Canyon.
Und wir verbrachten die Nacht in aus dem Fels gehauenen Zellen, aber mit den Vorzügen der Zivilisation.
Unseren letzten Tag am Meer verbrachten wir in Antalya.
Wir hatten eine sehr erlebnisreiche, interessante, unvergessliche Wanderung!)))
Irina Prizova, Russland