Wandern auf niederländische Art

🗓 2007-08-02

Unsere niederländischen Freunde haben darüber gesprochen, wie es mit dem Wandern in ihrer Heimat steht. Das Wandern dorthin ist schwierig. Denn es gibt nirgendwo. Es gibt praktisch keine Wildtiere mehr. Der letzte Wald wurde Anfang des 19. Jahrhunderts abgeholzt. Es sind nur noch wenige künstliche Pflanzungen und Parks übrig. Das einzige mehr oder weniger geeignete Gebiet zum Wandern sind die Küste und die Küsteninseln. Sanddünen, Bäume und wilde Vögel ziehen unglaublich viele Touristen an. Auf einer 10 mal 5 Kilometer großen Insel können sich problemlos mehrere tausend Wanderer versammeln.
Auch das Wetter in Holland ist nicht gerade freundlich. Der Regen fühlt sich hier wie zu Hause. Es regnet oft und stark.
Was bleibt den armen Niederländern übrig? Um an einem normalen Feldzug teilzunehmen, müssen sie in ferne Länder reisen. Die Alpen und andere europäische Bergregionen sind zu zivilisiert und überausgerüstet. Und niederländische Touristen fliegen in den thailändischen Dschungel, in amerikanische Nationalparks und in andere wilde Ecken der Welt. Jetzt wurde die Krim zur Liste solcher Orte hinzugefügt.

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