Astrophysikalisches Observatorium auf der Krim
Jedem, der das Astrophysikalische Observatorium der Krim besucht, wird unbedingt ein Teleskop gezeigt, das den Namen des Akademikers G.A.Shain, seines hochgesinnten Schöpfers, trägt. Es war der erste der größten 26-m-Reflektoren Europas – 1960 ist sein Geburtstag. Es ist derzeit das größte optische Teleskop in der Ukraine.
Die Assistenten des Labors, „Sterne“- und „Galaxien“-Physiker führen die Beobachtungen seit vielen Jahren durch. Einer der interessantesten Zweige ist die Erforschung katastrophaler Sterne, die starken Explosionen ausgesetzt sind. Solche Explosionen sind von enormem Interesse, da sie eine der grundlegenden Fragen zur Struktur der Galaxie darstellen.
Die zukünftigen Astronomen aus der Ukraine und Russland absolvieren ihre Doktorandenausbildung am Astrophysikalischen Observatorium der Krim. Hier fanden Astrophysik-Sommerschulen für ältere Mitschüler aus Israel und Studenten aus Großbritannien sowie Astronomie-Amateure aus der Ukraine statt.
Die Namen herausragender Persönlichkeiten und denkwürdiger Ereignisse werden in den Namen kleiner Planeten verewigt, die von Astrophysikern der Krim entdeckt wurden. So prägte sich die Assistentin der Krimgruppe des Leningrader Instituts für theoretische Astronomie L.V.Zhuravlyova den Namen des Schauspielers, Dichters und Komponisten V.Vysotsky ein. Der kleine Planet wurde am 22. August 1974 im Krim-Observatorium entdeckt und im Internationalen Katalog unter der Nummer 2374 eingetragen. Schurawljowa gab diesem Planeten den Namen – Wyssotski, nach dem Recht des ersten Entdeckers, der am 28. Januar 1983 vom Internationalen Zentrum in Cambridge (USA) gegründet wurde.
Die Wissenschaftler des Observatoriums nehmen an regelmäßigen internationalen Patrouillen aktiver Galaxien teil, erforschen rote „Zwergsterne“ und führen zahlreiche internationale wissenschaftliche Kampagnen zu deren Beobachtung durch