Poltergeist im Haus

Kreshchatic St. 22 - Einer der Flügel des heutigen Hauptpostamtes wurde einst von einer bürgerlichen Dame namens Diakova bewohnt. Eines Tages brachten die Zeitungen der Stadt Aufsehen erregende Geschichten, in denen es hieß, eines schönen Tages würden Kissen, Decken und Bettlaken überall in ihrem Schlafzimmer herumfliegen, während die Möbel knarrten und sich von selbst bewegten. Nun lassen sich die meisten dieser Ereignisse vielleicht mit der Fantasie einer schrulligen alten Jungfer erklären, aber ... diese bösen Mächte wurden offenbar auch von der Polizei beobachtet. Die Polizeibeamten waren von dem, was sie sahen, verwirrt, also versiegelten sie die Wohnung und verlegten Diakova in neue Räumlichkeiten. Damals benutzte niemand den Begriff „Poltergeist“, aber Diakovas Fall gilt immer noch als die erste offiziell dokumentierte „Anomalie“ in Europa.

16 Luteranskaya St. Derzeit können Sie an dieser Adresse nur Ruinen sehen. Dennoch haben sie eine ziemlich mysteriöse Geschichte zu erzählen.

Ende des 19. Jahrhunderts legte der Kiewer Kaufmann Sulima den Grundstein für ein Haus, starb jedoch, bevor der Bau abgeschlossen war. Seine potenziellen Erben reichten Klagen gegeneinander ein, und das Haus konnte aufgrund langwieriger Gerichtsstreitigkeiten zwischen seinen potenziellen Eigentümern einige Zeit lang nicht fertiggestellt werden. Schließlich wurde das Haus fertiggestellt, allerdings nicht ohne Zwischenfälle: Die Leute behaupteten, an den Fenstern im obersten Stockwerk eine seltsame weiße Gestalt sehen zu können, während man nachts vom Dachboden Heulen und verrücktes Gelächter hören konnte. Das Haus machte den Menschen jahrzehntelang Angst, bis es schließlich bei einem Brand zerstört wurde.

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