Heiligtum der Taurier auf Gurzuf Yaila

Heiligtum der Taurier auf Gurzuf Yaila

Als ich diesen Winter durch Gurzuf Yaila spazierte, war ich überrascht, dort Schilder mit der Aufschrift „Geschützt. Archäologisches Denkmal“ zu finden. Ich war überrascht, weil ich schon einmal dort war, die Beschilderung aber erst jetzt bemerkte... Die Ortsbesichtigung ergab nichts, alles war mit Schnee bedeckt. Was haben Archäologen auf der Gurzufskaya Yayla gefunden (etwa 500 Meter auf dem Weg vom Gurzuf-Sattel zur Laube der Winde)? Um das herauszufinden, wandte ich mich dem allgegenwärtigen Internet zu. Die vom Netzwerk erhaltenen Informationen waren recht dürftig, aber im Prinzip ausreichend.
Es stellt sich heraus, dass auf dem Plateau seit etwa 10 Jahren archäologische Ausgrabungen durchgeführt werden. Seit jeher gab es hier ein Heiligtum der Taurier (Ureinwohner der Krim). Bei den Ausgrabungen wurden Fragmente von Keramik- und Glasgefäßen, antike Münzen sowie Bronze- und Silberfiguren antiker Götter gefunden. Die alten Götter allein reichten nicht aus. Neben dem Heiligtum der Tauri wurden die Überreste eines christlichen Tempels entdeckt, der etwa im 7. Jahrhundert erbaut wurde. Später (im 15. Jahrhundert) wurde der Tempel offenbar von Muslimen wieder aufgebaut.
Die an der Ausgrabungsstätte gefundenen Gegenstände sind jetzt im Jalta-Museum ausgestellt. Das Heiligtum selbst besteht heute nur noch aus flachen Gruben mit ausgegrabenen Mauern.

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