Bucht von Kotor
FAQHäufige Fragen
Was ist die Bucht von Kotor und wo ist sie?
Dies ist die größte Bucht der Adria, die fast vollständig in Montenegro liegt. Entgegen der landläufigen Legende handelt es sich hier nicht um einen Fjord, sondern um eine Ria – eine überflutete Flussschlucht, weshalb Geologen die Romantik hier ein wenig verderben.
Welche Städte rund um die Bucht muss man gesehen haben?
Kotor mit seinen steilen Festungsmauern, die bis zur Festung des Heiligen Johannes reichen. Perast mit einem hohen Glockenturm und Herceg-Noviy ist die größte Stadt mit alter Architektur. Tivat hingegen ist jung, da es bereits zur Zeit Jugoslawiens aufgewachsen ist.
Warum ist die Bucht so günstig für Schiffe?
Es besteht aus mehreren geräumigen Buchten, die durch schmale Kanäle verbunden sind, sodass es vor dem offenen Meer geschützt ist. Nicht umsonst wird er als einer der besten Naturhäfen Europas bezeichnet – das Wasser ist ruhig und die Tiefe erreicht 60 Meter.
Wie alt ist die Geschichte hier?
In der Antike ließen sich hier Menschen nieder. Ihren lateinischen Namen erhielt die Bucht von der illyrischen Stadt Rizon, die um 229 v. Chr. gegründet wurde. Dann herrschten hier abwechselnd Römer, Byzantiner, Venezianer, Osmanen und Österreicher – jeder hinterließ seine Spuren.
Was gibt es unterwegs sonst noch Interessantes zu sehen?
Die Küste ist übersät mit alten orthodoxen und katholischen Kirchen, von denen einige noch immer als Wallfahrtsorte dienen. Und Montenegro träumt schon lange davon, die Veryg-Brücke über die Bucht zu überqueren – also wird sich die Landschaft vielleicht eines Tages ein wenig verändern.